Dienstag, 26. November 2013

[Rezension] Touched: Der Preis der Unsterblichkeit - Corinne Jackson

Titel:
Touched: Der Preis der Unsterblichkeit
Autor:
Corinne Jackson
Genre:
Fantasy, Jugendbuch
Art: 
Hardcover
Verlag:
Thienemann
Seiten:
415
Preis:
16,95 Euro
ISBN:
978-3522201575
Amazon-Link:






Buchauszug:
 "Was sagte ich gerade? Ach ja. Meine Mutter, deine Großmutter. Sie war eine Heilerin wie d..." Ihre kehlige Stimme - die sie ihrem massiven Zigarettenkonsum verdankte - strömte über mich hinweg und ich verpasste den Rest ihrer Worte. Ich hörte nur eines heraus: Meine Mutter hatte mich in beiläufigem Ton als Heilerin bezeichnet. Sie hatte die ganze Zeit über gewusst, wozu ich in der Lage war.
Inhalt:
Die 17 jährige Remy lebt mit ihrer Mutter und ihrem gewalttätigem Stiefvater Dean in einer kleinen Wohnung in New York. Der Stiefvater schlägt sowohl sie, als auch ihre Mutter regelmäßig nieder und hätte beide sicher schon umgebracht, wenn Remy nicht diese besondere Gabe hätte. Denn Remy ist eine Heilerin. 
Als sich die Lage zu Hause zuspitzt und Remys Mutter eines Tages stirbt, erfährt ihr Vater davon und holt Remy zu sich und seiner neuen Familie nach Blackwater Falls. Remy ist am Anfang alles andere als begeistert, denn immerhin hat ihr Vater sich doch sonst nie für sie interessiert. Doch Remy muss sich eingestehen, dass sie sich mehr und mehr wohlfühlt bei ihrer neuen Familie und versteht sich vor allem mit ihrer Halbschwester Lucy wahnsinnig gut. Sie erfährt plötzlich, was es heißt eine Familie zu haben und blüht richtig auf.
Als sie dann noch dem geheimnisvollem Asher nahe kommt, scheint Remy tatsächlich glücklich zu werden. Doch auch Asher scheint eine besondere Gabe zu haben und so bringen die beiden sich und ihre Familien mit ihrer Liebe in große Gefahr. Auch Stiefvater Dean ist noch nicht aus der Welt, denn auch er hat mittlerweile eine Spur, dass Remy alles andere ist als ein normales Mädchen. Und er will nur eins: Rache!
Persönliche Meinung:
Dieses Buch stand schon eine ganze Weile auf meiner Wunschliste. Als die lieben SchockiBooks dann Anfang Oktober eine Leserunde zu dem Buch machten, klinkte ich mich mit ein. Die ersten 200 Seiten las ich noch mit, dann lag das Buch (leider!) erstmal hier rum. 
Zum Cover kann man nur sagen, dass es wirklich bezaubernd aussieht. Das Buch landete auch nur auf meiner Wunschliste, eben wegen diesem tollem Cover. 
Der Schreibstil des Buches ist klasse. Es liest sich, wenn man einmal dabei ist, super schnell und man wird von der Geschichte gefesselt. In ca. der Mitte hatte ich dann eine Flaute. Wie sich aber später rausstellte, ging es nach ein paar Seiten wieder wunderbar weiter.
Die Geschichte hatte für mich einiges Neues. Klar, Heiler hat man schon hier und da in Büchern gehabt. Aber da es dort ja auch noch die Beschützer gibt und die ganze Geschichte drum herum, war es für mich dann doch was ganz anderes.
Die Charaktere sind hier in diesem Buch einfach klasse! Unsere Protagonistin Remy mag ich unglaublich! Sie ist so tough und stark, aber irgendwann merkt man dann doch, dass sie auch ein ganz normales Mädchen sein kann.
Asher ist einfach klasse! Er ist so geheimnisvoll und ich stelle ihn mir in meinem Kopf unglaublich gutaussehend vor!
Remys neue Familie liebe ich total!
Natürlich regt dieses Buch auch zum nachdenken an. Das Thema häusliche Gewalt ist ja leider oft genug Thema in vielen Familien. Ich fand es einfach grausam, was da zu Hause bei Remy los war und noch grausamer, dass es einfach auch oft Realität ist.
Das Ende des Buches hat mich dann auch nochmal verblüfft, denn ich hatte wirklich diesmal nicht den geringsten Verdacht!

Bewertung:
Das Buch bekommt von mir 4 Sterne und ich kann es auf jeden Fall weiterempfehlen. Natürlich ist das alles Geschmackssache, denn ich habe mitbekommen, dass es viele gibt, die es nicht so toll fanden.
Band 2 werde ich mir auf jeden Fall auch zulegen!

Desweiteren habe ich hier schonmal die Bonusaufgabe für die Taskchallenge erfüllt:

Bonusaufgabe: Lies ein Buch, auf dessen Cover eine Frau abgebildet ist.

Donnerstag, 21. November 2013

[Rezi] Bille und Zottel 1: Pferdeliebe auf den ersten Blick - Tina Caspari

Titel:
 Pferdeliebe auf den ersten Blick (Bille und Zottel 1)
Autor:
Tina Caspari
Art:
Mädchenbuch/Pferdebuch
Verlag:
Schneider
Seiten:
123
Preis:
unterschiedlich, da es mehrere Ausgaben gibt, manche sind nur noch gebraucht erhältich
ISBN:
978-3505076572
Amazon-Link:


Vor kurzem beschloss ich, meine als Mädchen heiß geliebte Buchreihe "Bille und Zottel" wieder anzuschaffen. Diese Bücher haben mich viele Jahre begeleitet und ich konnte sie fast auswendig.
Geschrieben ist die Reihe von Rosemarie Eitzert unter ihrem Pseudonym Tina Caspari.
Die Bücher handeln von dem Mädchen Bille und ihrer absoluten Pferdeliebe. Zusammen mit ihren Freunden, ihrer Familie und natürlich den Pferden erlebt sie einige Abenteuer.
Insgesamt gibt es 21 Bände und alle sind sehr sehr schön geschrieben und packend. Auch jetzt noch kann ich die Bücher total verschlingen und schwelge in Erinnerungen an die Kindheit ;-)
Als Altersangabe steht auf den Büchern 10 bis 13, aber hey manchmal muss man eben doch ein wenig Kind bleiben :)
Vorstellen möchte ich euch hier den ersten Band "Pferdeliebe auf den ersten Blick", da ich diesen vor kurzem gelesen habe:
Die 12 jährige Bille wohnt mit ihrer Mutter in einem kleinen Strohdachhaus in Wedenbruck, einem Dorf in der Nähe von Neuenkirchen.
Heimlich arbeitet sie morgens vor der Schule auf dem Reiterhof des Springreiters Herrn Tiedjen. Billes Mutter hält nichts von ihrer Pferdeliebe, obwohl sie früher selbst total vernarrt in diese Tiere war.
Durch einen Unfall lernt Bille Herrn Tiedjen näher kennen und dieser ist sofort begeistert von dem kleinen Pferdenarr.
Herr Tiedjen kann Billes Mutter schließlich überzeugen, dass Bille das ehemalige Zirkuspony Zottel auf seinem Hof versorgt und dort Reitstunden erhält.
Doch wie sich schnell herausstellt, ist Zottel so gar kein normales Pony und hat allerhand Flausen im Kopf, die Bille bis an ihre Grezen bringen ;-)
Im weiteren Verlauf der Reihe begleiten wir Bille, Zottel und ihre Freunde durch allerhand Abenteuer in denen die Tiere, Famile, Freundschaften und natürlich auch die erste Liebe nicht zu kurz kommen.
Auch jetzt noch ist mir beim lesen das ein oder andere Schmunzeln entwichen und ich möchte hier eine absolute Empfehlung für kleine Pferdenärrinen aussprechen :)

Mittwoch, 13. November 2013

[Rezension] Der kleine Drache Kokosnuss und das Vampir-Abenteuer

Titel:
Der kleine Drache Kokosnuss und das Vampir-Abenteuer
Autor:
Ingo Siegner
Art:
Kinderbuch
Verlag:
cbj
Seiten:
69
Preis:

7,99 Euro
ISBN:

978-3570137024





Die Kokosnuss Bücher lesen wir immer gemeinsam mit unseren Sohnemann (8). Sie eigenen sich perfekt zum selber lesen und natürlich auch zum vorlesen. Wir machen es immer abwechselnd und ich muss sagen, dass mein Sohn hier beim lesen total gut klar kommt. Die Schrift ist nicht zu klein und die Kapitel sind genau in der richtigen Länge. Toll finde ich auch, dass nicht nur super leichte Wörter genutzt werden, sondern auch das ein oder andere anspruchsvollere Wort. So können die Kinder noch mehr üben.

Auch dieses Buch ist wieder wunderschön illustriert. Soweit ich weiß, macht das der Autor sogar selbst. Sie werten die eh tolle Geschichte nochmal auf. Das anschauen macht wirklich viel Spaß und man sieht, dass hier wirklich sehr liebevoll gestaltet wird.

In diesem Band wachen unsere Drachen plötzlich alle mit Bissen am Hals auf und einer der Drachen hat einen Vampir wegfliegen sehen. Die Aufregung ist natürlich riesig und so machen sich Kokosnuss und seine Freunde auf den Weg, um herauszufinden, ob es Vampire denn wirklich gibt und wo man sie findet. Tatsächlich treffen sie recht schnell auf den Vampir Bissbert. Dieser gibt auch zu, dass er die Drachen gepiekst hat. Allerdings hat er sich nicht gebissen, sondern nur mit einer Spritze gepiekt. Denn das hat einen ganz dringenden Grund: Bissberts Vater leidet an einer seltenen Krankheit und um diese zu heilen, wird Drachenblut benötigt. Aber nicht irgendeines, nein, er benötigt die Drachenblutgruppe Transsilvaner Positiv. Diese ist aber sehr selten und Bissbert wurde bisher nicht fündig. Denn er hat schon alle Drachen getestet und keiner hat die erforderliche Blutgruppe. Bissbert ist sehr traurig, denn er würde seinen Vater so gern heilen. Kokosnuss und seine Freunde fragen Bissbert, ob er denn auch schon die Drachen, die unter der Erde leben getestet hat. Bissbert wusste bisher nichts von diesen Drachen und Kokosnuss und seine Freunde wollen ihm nun helfen, dass Blut zu finden, damit sein Vater gerettet werden kann.

Die Geschichte um den Vampir Bissbert steckt auch wieder voller Abenteuer und jeder Menge Humor. Den Humor schätze ich in den Kokosnuss Büchern wirklich sehr, denn er begeistert Klein und Groß gleichermaßen. 

Ich kann hier nur 5 ***** vergeben und dieses Buch wirklich jedem ans Herz legen. Einfach super!

Montag, 11. November 2013

[Rezension] Der Augensammler - Sebastian Fitzek

Titel:
Der Augensammler
Autor:
Sebastian Fitzek
Genre:
Psychothriller
Verlag:
Knaur TB
Seiten:
439
Preis:
9,99 Euro
ISBN:
978-3426503751
Amazon-Link:




45 Stunden... 45 Stunden und 7 Minuten bleiben Polizei und Vätern um ihre Kinder zu finden. 45 Stunden und 7 Minuten nach dem Leichenfund ihrer Frauen. Läuft die Zeit ab, sterben die Kinder. Beim Fund ihrer Leichen fehlt ihnen das linke Auge...
Denn so geht er vor, der Augensammler.
 Alexander Zorbach, Journalist und ehemaliger Polizist, steckt auf einmal mittendrin in der Suche und Jagd auf den Sammler. Er, der selbst Vater ist. Er, der selbst auf einmal nicht mehr versteht, was um ihn herum vor sich geht und schon an seinem Verstand zweifelt.
Wie kommt seine Geldbörse an den Tatort und macht ihn damit zum Hauptverdächtigen? Was bedeuten die Visionen der blinden Alina? Hat sie wirklich den Sammler bei sich gehabt und durch Berührung den Vorgang seiner letzten Tat sehen können?
Das alles sind die Fragen, die ich mir auf über 400 Seiten Spannung gestellt habe. 
"Der Augensammler" war nun mein dritter Fitzek. Da es überall heißt, es sei sein bester, waren meine Erwartungen natürlich dementsprechend hoch. Nachdem ich nun letzten Monat "Der Nachtwandler" gelesen habe, wollte ich uuunbedingt nun dieses Buch lesen.
Schon beim Kauf verwirrten mich die rückwärtslaufenden Seitenzahlen. Und wie viele andere warscheinlich auch, dachte ich direkt, dass mit dem Buch was nicht stimmt. Aber, wenn man genauer hinsieht, entdeckt man auch den kleinen Text vom Autor, dass dies so seine Richtigkeit hat. Irgendwann begreift man dann auch, warum.
Zu Beginn der Geschichte lernen wir Alexander Zorbach kennen, der mit seinem kleinen Sohn Geschenke in einem Kinderhospital verteilen möchte. Als er seinen Geldbeutel nicht findet, geht er zurück zum Auto um dort zu suchen. Da Zorbach ehemaliger Polizist ist und nun für die Presse tätig ist, befindet sich in seinem Auto ein Polizeifunk. Dort hört er, dass der Augensammler wieder zugeschlagen hat. Natürlich lässt er sofort alles stehen und liegen und macht sich auf den Weg zum Tatort. Dort ist man überrascht und ein ehemaliger Kollege teilt ihm mit, dass der Leichenfund gar nicht über den Polizeifunk mitgeteilt wurde. Als dann noch seine Brieftasche am Tatort aufgefunden wird, glaubt Zorbach, dass er langsam den Verstand verliert. Er flüchtet vor der Polizei und sich selbst auf das alte Hausboot seiner Mutter. Doch auch dort soll er keine Ruhe finden, denn dort wartet das blinde Medium Alina auf ihn, die er angeblich selbst dort hingeordert hat...

Spätestens an diesem Punkt kann man es nicht mehr abwarten, herauszufinden was da los ist. Stimmt wirklich mit Zorbach irgendwas nicht? Oder spielt jemand ein übles Spiel mit ihm? Ich muss zugeben, dass ich wirklich viele Fragezeichen über dem Kopf hatte. Im Laufe des Buches habe ich dann auch für mich selbst einen Verdächtigen ermittelt. Sehr oft liege ich damit richtig, doch diesmal lag ich wirklich komplett daneben! Und das hat mich sehr gefreut, denn im Grunde ist es ja doch ziemlich doof, wenn man schon so schnell weiß, wer der Mörder ist. Klar hat das immer diesen "Hab ich es doch gewusst" Effekt, aber irgendwie ist es ja auch langweilig.
Die Charaktere waren meiner Meinung nach wieder sehr gut ausgearbeitet. Zorbach und Alina kann man sich während des lesens richtig gut vorstellen und man könnte meinen, dass man diese Leute wirklich kennt. Dies habe ich schon an den anderen Bücher von Sebastian Fitzek sehr geschätzt. Auch versteht er es, der Geschichte nicht an Spannung zu nehmen. Klar gibt es auch hier mal ein paar Seiten, die "dahinplätschern", aber nicht mit dem Effekt, dass man das Buch weglegen möchte. Und es geht dann sehr schnell auch wieder gewohnt spannend weiter. Das Ende des Buches, für mich vollkommen überraschend, aber sehr gut.
Das einzige, was mir hier absolut auf den Magen geschlagen hat, sind die Kapitel aus Sicht des gefangenen Jungen. Puh, das hat mir wirklich zu schaffen gemacht und ich muss gestehen, dass mir hier auch das ein oder andere Tränchen runtergelaufen ist. Da ich ja selbst Mutter bin berühren mich solche Sachen immer sehr extrem!
"Der Augensammler" bekommt von mir 4 Sterne. Es ist ein super Buch und ich kann es an Thrillerfans wirklich nur weiterempfehlen. Natürlich werde ich auch "Der Augenjäger" noch lesen.
Mit "Der Augensammler" habe ich dann auch gleich die erste Aufgabe der Task-Challenge erfüllt:

Pflichtaufgabe 1: Lies ein Buch, dessen Autor/Autorin ein S im Vornamen hat.

Montag, 4. November 2013

[Rezi] Göttin der Liebe: Mythica 1 - P.C. Cast

Titel:
Göttin der Liebe: Mythica 1
Autor:
P.C. Cast
Art:
Erotik Fantasy/Romantic Fantasy
Verlag:
Fischer Taschenbuch Verlag
Seiten:
400
Preis:
 8,99 EUR
ISBN:
978-3596193875
Amazon-Link:

Schon eine ganze Weile bin ich um dieses Buch "herumschlawenzelt". Was mich abgehalten hat? Wenn ich ehrlich bin, war es meine Erfahrung mit der House of Night Reihe. Die nämlich habe ich in Band 3 abgebrochen. Ja ich weiß, man sollte nie davon ausgehen, dass einem dann wirklich auch nix anderes von diesem Autor/in gefallen wird. Aber ich war erstmal etwas abgeschreckt.

Nun bin ich allerdings sehr froh, dass ich dem Buch bzw. der Reihe doch eien Chance gegeben habe! Mythica - Göttin der Liebe hat mich von Anfang an total begeistert und bis zur letzten Seite absolut gut unterhalten.

Nun aber erst einmal ein paar Worte zum Inhalt. In diesem Buch geht es natürlich um Venus, der Göttin der Liebe. Wir lernen hier eine unzufriedene und ja auch traurige Venus kennen. Sie beschert zwar allen anderen die große Liebe, aber sie selbst fühlt sich unglücklich und gefangen in ihrer Zweckehe mit dem Feuergott Vulcanus, der übrigens im weiteren Verlauf der Buches auch noch eine große Rolle spielen wird. Ihre gute Freundin Persephone überredet Venus zu einem Besuch in der Stadt Tulsa bei den Menschen. Denn dort hält sich Persephone vorwiegend auf und verspricht Venus dort viel Spaß, Ablenkung und eine Menge sexy Typen. In einem Restaurant trifft Venus dann auf Pea. Pea ist eine junge tollpatschige Frau, die auf der Suche nach der großen Liebe ist. Am liebsten mit Griffin, dem attraktivem Feuerwehrmann. Doch Griffin scheint sich absolut nicht für sie zu interessieren. Bei einem Zusammentreffen zwischen Venus und Pea nimmt sich Venus dem an und möchte Pea und Griffin zusammenbringen. Doch sie rechnet nicht damit, dass sie sich selbst in Griffin verlieben wird. Venus steht nun zwischen dem Gefühl endlich selbst die Liebe zu erfahren und der Freundschaft zu Pea.

Natürlich ist diese Geschichte eine Liebesgeschichte und ihr solltet sowas auf jeden Fall mögen. Stellenweise ist sie auch wirklich etwas kitschig, aber ich persönlich brauche sowas ab und an einfach! Erotik darf hier natürlich auch nicht fehlen und so finden wir auf den knapp 400 Seiten wirklich auch die ein oder andere "heiße" Szene. Gepaart mit sehr viel Humor, macht es wirklich viel Spaß zu lesen!

Die Protagonisten sind allesamt wirklich klasse ausgearbeitet und man muss sie einfach gern haben. Venus ist hier eine lockere, hübsche und witzige Göttin, die man einfach nur gern haben kann. Pea ist eine Frau, in der sicher jeder von uns ein Stück von sich selbst wieder findet. Ich musste wirklich oft über sie lächeln und das keineswegs abwertend, sondern weil ich einfach dachte: Das hättest du sein können! Auch die männlichen Mitwirker sind wirklich symphatisch. Griffin, der sexy Typ und Vulcanus, der in sich gekehrte, dunkle, geheimnisvolle Typ.

Warum ich nur 4 Sterne vergebe und keine 5? Das liegt einfach an den "Sprüchen" von Venus. Denn Ausrufe wie " Bei Zeus' baumelnden Hodensäcken!" waren mir hier einfach zu viel und zu oft und kamen oft etwas krampfhaft rüber. Ich konnte mir irgendwann ein leichtes Augenverdrehen nicht mehr verkneifen.
Dennoch ist dies ein wirklich gutes, leichtes Buch und ich kann es weiterempfehlen. Band 2 liegt auch schon hier und wartet darauf gelesen zu werden.